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Angela Simon

Jahrgang 1959


Nach dem Abschluss meines Psychologiestudiums in Mainz mit dem Diplom 1984 sammelte ich 3 Jahre lang meine ersten Berufserfahrungen in einer Reha-Klinik auf der schönen Nordseeinsel Sylt. Als damals allererste Dipl.-Psychologin in der auf Krebsnachsorge, Hauterkrankungen und Erkrankungen der Atemwege spezialisierten Klinik durfte ich dort den Psychologischen Dienst aufbauen und gestalten. In dieser Zeit machte ich gleichzeitig die Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie (GwG), bei diesem humanistisch orientierten Therapieverfahren steht die Unterstützung der Entwicklungspotentiale der Klienten im Vordergrund.


Der Wunsch, an einer Klinik mit einem insgesamt psychotherapeutisch-psychosomatischen Konzept und in einem größeren Team mit Fachkollegen noch mehr zu lernen, führte mich dann wieder in die Nähe meiner Heimatstadt Wiesbaden und zu meiner nächsten beruflichen Station, einer Psychosomatischen Fachklinik in Bad Camberg mit überwiegend tiefenpsychologischer Orientierung, in der ich 5 Jahre lang als Einzel- und Gruppentherapeutin tätig war und mich mit dem ganzen Spektrum psychosomatischer Erkrankungen vertraut machen konnte. Dort konnte ich viel über die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie lernen, leitete aber auch verhaltenstherapeutisch orientierte Gruppen für Menschen mit Essstörungen an und in beiden Kliniken zählten auch Entspannungsgruppen (Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung) immer zu meinen Aufgaben.


1998 beendete ich meine Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie an der Süddeutschen Akademie für Psychotherapie.


In dieser Zeit wurde mir aber auch deutlich, wie wichtig neben den intrapsychischen Prozessen auch die Beziehungen der Menschen in der Familie und im beruflichen und sozialen Umfeld für die Entstehung von Krankheiten und für die Gesundung sind. Ich griff daher mein schon im Studium gewecktes Interesse an systemisch-familientherapeutischen Ansätzen wieder auf und absolvierte eine Ausbildung als systemische Paar- und Familientherapeutin (am Institut für Phasische Familientherapie, Carole Gammer).


So fand ich dann meine nächste berufliche Station in einer Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Rheinland-Pfalz, wo ich meine familientherapeutische Qualifikation einbringen konnte in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren und Familien. Auch diese Stelle, an der ich 15 Jahre bleiben sollte, bot diverse weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Zum einen machte ich hier interessante Fortbildungen in körpertherapeutischen Verfahren und videogestützter Eltern-Kind-Psychotherapie (George Downing). Zum anderen ergab es sich, dass viele Frauen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen Hilfe an der Beratungsstelle suchten. Mein Wunsch, diesen Frauen noch besser helfen zu können, führte dazu, dass ich mich mit den damals neu entstehenden traumatherapeutischen Verfahren intensiv auseinandersetzte und zunächst PITT („Psychodynamisch imaginative Therapie“ nach Luise Reddemann) und danach auch EMDR („Eye Movement Desensitation Reprocessing“ nach Francine Shapiro) erlernte. Meine Anerkennung als EMDR-Therapeutin durch den Fachverband EMDRIA erhielt ich 2008, seitdem bilde ich mich regelmäßig in dem Verfahren weiter und EMDR ist ein ganz wichtiges und wirksames „Werkzeug“ in meinem „therapeutischen Werkzeugkoffer“ geworden.


So entwickelte sich in mir auch immer mehr der Wunsch, wieder mehr vertieft psychotherapeutisch im engeren Sinne zu arbeiten, und ich wagte dann ab 2006 zunächst schrittweise und dann seit 2008 vollständig mit einer Kassenpraxis in Wiesbaden den Schritt in die Selbständigkeit. So bin ich nun beruflich angekommen und die Arbeit in der eigenen Praxis macht mir viel Freude.


Als vorläufig letzte Therapieausbildung habe ich nun 2015 noch eine Ausbildung in Klinischer Hypnose bei Walter Bongartz (Klingenberger Institut für Klinische Hypnose) absolviert. Hier schließt sich auch noch einmal ein Kreis, weil ich an meine langjährigen Erfahrungen mit Entspannungsverfahren und imaginativen Verfahren (Heilsame Imaginationen nach Luise Reddemann) anknüpfen und diese in Richtung hypnotherapeutischer Arbeit vertiefen kann.


Parallel zu der geschilderten beruflichen Entwicklung habe ich mich in den letzten ca. 15 Jahren intensiv mit Qigong beschäftigt, einer Bewegungsmeditation auf der Basis der chinesischen Heilkunde. Zunächst suchte ich darin einfach eine Möglichkeit, mir selbst etwas Gutes zu tun und etwas für meine eigene Gesundheit zu tun. Dann entwickelte sich auch der Wunsch in mir, das, was mir selbst gut tut, auch weiterzugeben, damit auch andere davon profitieren können. So schloss ich 2007 die Grundausbildung als Kursleiterin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng erfolgreich ab und bilde mich auch hier regelmäßig weiter. Seitdem führe ich auch regelmäßig Qigong-Kurse durch, aktuell in der Regel einen Qigongkurs im Kurpark im Sommer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem Schritt.

Laotse